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Leserbriefe zu: nmz: Gema plant Schliessung von 3 Bezirksdirektionen • Absender: evergreen, 06.10.2009 13:18

Fadenscheinige und nicht zu verstehende Abfindungen
Insider (nicht überprüft) am 2. Oktober 2009 - 19:50
Unter dem Vorwand der Kosteneinsparung werden hier Arbeitsplätze auf Kosten von hochbezahlten Vorständen weg rationaliesiert, jahrelange Ünterstützungen und Reisekosten werden erstattet sowie Abfindungen im 6stelligen Bereich für das Ausscheiden aus dem Verein Gema gezahlt.
Teure bereits bezahlte Immobilien werden veräusstert um diese Kosten zu Tragen.
Die unendliche Geschichte, und gleich nach den Arbeitsplätzen wird auf Service und Kundenkontakt verzichtet.
Keine direkten Ansprechpartner mehr vor Ort, oft liegen zwischen dem Wohnort des Kunden und der zuständigen Direktion mehr als 150 Km, was auch niemand aus den gut bezahlten Vorständen für unzumutbar hält.
Es wird Zeit das der Europaparlament sich mal diesen Verein vornimmt, denn spätestens dann ist die Gema Geschichte.

Antworten

Etwas mehr Objektivität bitte
Insider II (nicht überprüft) am 6. Oktober 2009 - 7:41
Die NMZ ist ja schon immer sehr gut darin gewesen, fachlich vollkommen unfundierte Behauptungen in die Welt zu setzen, Hauptsache man konnte sich negativ über die GEMA äußern.

Um die Betreuung der Mitglieder kümmern sich die beiden Generaldirektionen, nicht die Bezirksdirektionen. Dass die Mitglieder in Berlin eine extra Betreuung genießen, schon alleine das ist ein Luxus, den man in ähnlicher Form bei keinem Verlag findet. Wo ist also bitte die Verschlechterung des Service für die Mitglieder?

Ob die Firmen, die für die GEMA den Außendienst durchführen, ihre Ergebnisse an eine, drei oder 25 verschiedene Bezirksdirektionen melden, ist ziemlich unerheblich. Warum das zu einer Verschlechterung der Kontrolle führen soll, das muss die NMZ bitte mal erklären.

Und auf europäischer Ebene wird es für die GEMA sicher auch nicht leichter, nur weil Augsburg eine eigene Bezirksdirektion hat.

Bedenkt man, dass so manche traditionsreiche Tonträgerunternehmen, wie z.B. EMI und auch die wegen ihres YouTube-Deals hoch gelobte WMG, seit Jahren an der Grenze zur Insolvenz rumlavieren und teilweise schon mal mehr als ein Drittel ihrer gesamten Belegschaft entlassen haben, ist die GEMA doch ein Hort der Glückseeligkeit.

Trotzdem haben sich die Rahmenbedingungen für die GEMA in den vergangenen Jahren radikal geändert. Ob Heker bei jeder Einzelfallentscheidung immer richtig gehandelt hat, sei dahingestellt. Dass es aber nicht so weitergehen konnte wie unter Kreile, das sollte auch klar sein. Schon allein die Tatsache, dass die Gehälter der GEMA-Mitarbeiter bis zum neuen Tarifvertrag genau wie bei Beamten aufgrund des Alters festgelegt wurden und dies nicht aufgrund von Wissen, Können oder gar Leistung erfolgte, sollte dafür mehr als Beleg genug sein.

Insofern an dieser Stelle die Aufforderung an die NMZ, nicht nur die Meinung von Betonköpfen wie dem Berliner Betriebsrat und eines Herrn Dallinger vollkommen frei von Fakten weiter zu reichen, sondern in die Überlegungen auch die Interessen der Mitglieder mit einzubeziehen.


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