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RE: Gema zu Jamendo • Absender: senges, 30.07.2009 22:39

Ist mir bekannt. Das war Anlass für meinen Artikel:

http://www.contentsphere.de/serendipity/...or-Nothing.html

Dies hat dann wiederum etwas größere Wellen geschlagen, denn Mike Masnick von TechDirt.com hat auf meine Anregung hin das Thema aufgegriffen. Ein paar Tage später hat mich daraufhin Laurent Kratz (CEO Jamendo) angerufen, den ich mit dem Autor der c't verbunden habe. Das Ergebnis ist mir nicht bekannt.

Allerdings sind die Creative Commons sehr wohl im deutschen Recht verankert. Wenn die Künstler bei Jamendo die Lizenzen in Ihrem Namen von Jamendo erteilen lassen, gibt's nicht dran zu rütteln. Zu den Kunden von Jamendo gehört bspw. France 2, Arte und MTV Italien. Kurz vor Vertragsabschluss stehen eine weitere Sendergruppe und ein deutscher Konzern. Kurzum: Die Lizenzen sind rechtmäßig und nicht anzufechten.

Nur möchte die Gema eben, dass potenzielle Kunden kalte Füße bekommen. Dies wird als psychologischer Hemmschuh; der hohe Mehraufwand (keine Blankolizenzen) kostet Zeit und Geld aufgrund der notwendigen Gema-Meldung. Will sagen: Die Gema-Vermutung erweist sich unter Marketing-Aspekten betrachtet als Markteintrittsbarriere für Produzenten und Provider lizenzfreier Werke.


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