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Jetzt beschlossen: GEMA schließt Bezirksdirektionen • Absender: evergreen, 09.12.2009 17:34

http://www.musikmarkt.de/site/start/il/1...ridtb/112/pid/1
http://www.nmz.de/online/gema-schliessun...bayerischen-hof
Leserbrief: GEMA Stellenabbau
Kleiner Komponist (nicht überprüft) am 10. Dezember 2009 - 0:03Naja, das passt doch wunderbar ins Bild unserer “neuen, modernen” Zeit.
Der Service der GEMA war vorher schon schlecht und wird durch diese Massnahme bestimmt nicht besser. Die verbliebenen Mitarbeiter müssen jetzt das wegarbeiten, was die andern gemacht haben. Wenn die nicht alle total unterbeschäftigt waren (wovon ich nun aus eigener erfahrung ausgehe), dann geht die bearbeitung noch langsamer.
Ein gutes Argument, sodass der GEMA-AR dann empfiehlt wieder mehr pauschaliert auszuschütten; selbstverständlich weils “billiger” ist und “nur zum Wohl der mitglieder”.
Zum Wohl einiger weniger ist der ganze plan schon, allerdings sitzen die im bayerischen hof. Wir und die 90 Ex-Mitarbeiter der GEMA sitzen dagegen draussen und dürfen das was wir als unbedeutende Deppen am besten dürfen: Dumm schaun…
…im nächsten Leben wird alles besser. Inshallah!

Ein Betroffener äussert sich in der NMZ:
Es ist einfach unglaublich. 100 Mitarbeiter, die teilweise Jahrzehnte für die GEMA tätig sind, erfahren durch eine Kopie der Pressemitteilung!!! per E-Mail vom Verlust Ihres Arbeitsplatzes. Immerhin persönlich von Heker geschickt “mit den Besten Grüßen, Ihr Harald Heker” versteht sich. Einfach pervers! Nicht nur kaufmännisch weißt der “Kollege” Defizite auf, sondern auch menschlich. Warum hat er nicht gleich den betroffenen Mitarbeitern die weitere Planung detailliert mitgeteilt. Liegt doch alles schon seit Monaten im Schreibtisch. Und das sich der Aufsichtsrat so einen Mist diktieren läßt und abnickt, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Ich möchte an dieser Stelle immerhin dem EINEN Aufsichtsratsmitglied ein Kompliment machen, welches dagegen gestimmt hat. Aber einer mit Sachverstand und Weitsicht reicht nicht. Die anderen 14 sollten mal den Sinn ihrer Tätigkeit hinterfragen. Normalerweise konrolliert der Aufsichtsrat den Vorstand, aber hier scheint es umgekehrt zu sein. Die Bezirke haben in diesem Jahr wieder mal ein Plus erwirtschaftet. Normalerweise reagiert und agiert man in den Bereichen, die starke Einbußen aufweisen, wo abzusehen ist, dass sich dies aufgrund der Marktentwiklung nicht ändern wird (Tonträgerverkäufe). Wenn man geistig nicht in der Lage ist, diese verantwortungsvolle Aufgabe eines Aufsichtsrats wahrzunehmen, sollte man sich lieber auf das pinseln von Noten beschränken. Wenn man sich mal ansieht, was der neue Vorstand seit Amtsantritt erreicht hat, was sieht man dann ? NICHTS! Nur Mist wurde produziert, intern wie auch extern. Sieht das niemand? Die Erträge sinken weiter, überall Baustellen, verunsicherte Mitarbeiter und den Herren fällt nichts anderes ein, als den Euter zu kappen, der noch Milch gibt. Bravo!
***
Oh Herr vergib ihnen - Vorstand und Aufsichtsrat ( Zustimmrat) - denn sie wissen schon wieder nicht, was sie tun.
Und bitte, bitte oh Herr, lass endlich Hirn vom Himmel regnen und benetze damit die Häupter der GEMA Vorstände und Aufsichtsräte deren Einfälltigkeit nimmer zu ertragen wir bereit sind. 950 GEMA Mitarbeiter würden es dir, kniend , danken!
Aber gegen diese Arroganz, Ignoranz und Dummheit kämpfst du ,oh Herr, selbst vergebens !
Arroganz, Ignoranz und Dummheit auf der einen Seite und 950 mal hoher Sachverstand, Fleiß und Kreativität auf der anderen Seite die gegen vorgenannte ” Dreifaltigkeit ” ständig mit stumpfen Waffen kämpft.
Dies ist der ,mit weitem Abstand, unfähigste Vorstand den die GEMA je hervorgebracht hat. Wir, die GEMA Mitarbeiter schämen uns dafür.
Eines sei dem Vorstand ins Stammbuch geschrieben : “Es wird bei anhaltender Erfolglosigkeit immer zuerst der Trainer entlassen, nie die Mannschaft”.
Die GEMA liegt z.Z. auf einem Abstiegsplatz.

***
ein weiterer Leserkommentar:
Oh Herr, vergib ihnen NICHT … denn sie wissen genau was sie tun: Geld scheffeln für sich SELBST und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Weil die ja die Vorstände überhaupt nicht treffen, sondern erst einmal noch weiteren, dann sogar wieder neu erforderlichen “Handlungsbedarf” erklären lassen. Gar nicht schlecht, dass alles ganz nebenbei, von den wirklich selbst verursachten Problemen (z.B. der Software AIDS) wunderbar ablenkt. Umso härter wird es allerdings den Verein GEMA, die Mitarbeiter und die Mitglieder treffen. Auch die Kunden können mit “modernem” Service einiges erwarten. In wenigen Jahren, falls dann Verärgerte im Aufsichtsrat den Schaden, trotz aller statistischen Verschleierungen, doch noch bemerken sollten, werden diese vorständigen Herren mit vollen Taschen einfach verschwinden und (wie üblich) einen scheußlichen Scherbenhaufen zurücklassen.
***
Dieser GEMA Vorstand ist ja nicht mal in der Lage die betreffende Pressemeldung selbst zu formulieren (na und die GEMA Pressestelle schon gar nicht ).
Dafür wurde dann mal wieder ein externes Beratungsteam angeheuert, worüber noch zu reden oder schreiben wäre.

weitere Gema 'Mitarbeiterdiskussion' in http://www.nmz.de



http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1138205&kat=6


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